Faßberg

Das Gelände des jetzigen Ortes Faßberg war in den 30er Jahren vermutlich nie besiedelt; vielmehr breitete sich dort weithin unberührte Heidelandschaft, die Schlichternheide, mit einer mäßigen Bodenerhebung, dem Faßberg (94 m ü.M.), nach dem der Ort und auch die neugebildete Gemeinde benannt wurde, aus.

Die Besiedlung hier, zwischen Müden (Örtze) und Unterlüß, zählte kaum ein Dutzend alter Heidehöfe mit ihren Bewohnern und hatte sich seit 1.000 Jahren kaum verändert. Erst Ende 1933 rückte eine Baukolonne an mit dem Auftrag, einen Flugplatz mit allen dazugehörenden Einrichtungen zu bauen. Damit entstand Faßberg und wuchs schnell zu einem der größeren Orte des Landkreises Celle. Heute wohnen rund 4.400 Menschen hier.

Sitz der zentralen Verwaltung der Gemeinde ist das Rathaus in Faßberg. Die moderne, in großzügigem Grün eingebettete Wohnsiedlung hier steht in reizvollem Kontrast zu den dörflichen Lebensformen in Müden (Örtze), Poitzen und Schmarbeck.

Das macht den Faßberger Lebensraum in einer urwüchsigen und weiten Wald- und Heidelandschaft für Einheimische, Neubürger und Gäste gleichermaßen als wohltuende Alternative zu dichtbesiedelten Ballungsräumen anziehend. So ist trotz relativ weiter Entfernung zur Kreisstadt Celle die Gemeinde ein Platz, an dem man sich wohlfühlen kann.