Poitzen

Poitzen, zu dem auch die Wohnplätze Winterhoff, Hankenbostel, Gerdehaus, Gerdehaus Siedlung, Breek, Mölhop und Herrenbrücke gehören, rund 220 Einwohner groß, ist bis heute mit seinen Hofstellen, von denen noch vier voll bewirtschaftet werden, ein Bauerndorf geblieben.

Urkundlich erstmals vor 1300 erwähnt, hat sich in der Nachkriegszeit durch Zuzüge und Neubauten von Bewohnern, die außerhalb arbeiten oder hier ihren Ruhesitz gewählt haben, sein Gesicht etwas verändert.

An der Grenze zum Landkreis Soltau-Fallingbostel gelegen, ist Poitzen von Äckern, Wiesen und Wäldern umgeben.

Das Erscheinungsbild wird durch die alten, von riesigen Eichen umgebenen Bauernhöfe geprägt, die mittlerweile durch Vermietung von Ferienwohnungen und Fremdenzimmer überwiegend touristisch ausgerichtet sind.

Entspannung und Erholung findet man insbesondere bei Spaziergängen an idyllischen Wanderwegen entlang der Örtze.

Noch heute erzählt man sich die “Schwiebertsage” in Poitzen. Nach ihr teilte eine Schnede (Grenze), die sogenannte “Schwiebertgasse” das Dorf kirchlich und politisch in zwei Lager. Die Ziffern der Hofbezeichnungen aus dieser Zeit entsprechen noch den heutigen Hausnummern.