Schmarbeck

Schmarbeck (wie der gleichnamige Bach, abgeleitet von "Smerbeke" = Grenzbach) ist mit ca. 180 Bewohnern als reines Bauerndorf auch nach dem 2. Weltkrieg mit seinen tiefgreifenden Veränderungen an Land und Leuten in seiner ursprünglichen Struktur unverändert geblieben.

Die vier Bauernhöfe, die seit Jahrhunderten bestehen, bilden auch heute noch den Bestand des Ortes. Nur wenige - zumeist den Höfen zugehörige - Häuser sind hinzugekommen.

Das Gebiet der zur Gemarkung Schmarbeck gehörenden Wohnplätze Ober- und Niederohe verfügt über Kieselgurvorkommen, das als wertvoller und vielseitiger Stoff in der Industrie hier schon seit Jahrhunderten gewonnen wird beziehungsweise wurde.

Die Heidschnuckenherde, die entscheidend zu Pflege und Erhaltung unserer selten gewordenen Heidelandschaft beiträgt, ist mit ihrem Schäfer und dem Hirtenhund hier in der Schmarbecker und Oberoher Heide- und Wacholderlandschaft noch ein gewohntes Bild.