Ferienpassaktion 2018

Nachbericht zur Gruselnacht, Regatta und Kräuterwanderung

16.07.2018

Gruselnacht

Gruselnacht

Kräuterwanderung

Regatta

Regatta

Rennstart

Siegerboot

Es gruselten die Geiser in der (Geister-) Bücherei!

Ein paar Tage nach dem Ferienstart stand auf dem Programm des Ferienpasses wieder das Gruseln an.  Wo? Natürlich in der Lesestube in der Mühle in Müden (Örtze).

Am Donnerstagabend standen 30 kleine und etwas größere Geister mit ihren Iso-Matten, Schlafsäcken und Kissen vor der Tür der Mühle. Die Schlafplätze wurden schnell erobert und die gesamte Bücherei eingenommen. Auch dieses Jahr gab es kein Halten mehr: Rennen, toben, spielen alles stand auf dem Plan. Wer es etwas ruhiger mochte konnte es sich aber auch auf seinem Schlafplatz mit einem Buch gemütlich machen.

Dann ging es aber noch mal nach draußen an die Örtze. Beim Bootsanleger wurde im Wasser getobt. Am Land kam eine Frisbee-Scheibe zum Einsatz. Wir hatten alle mächtig Spaß, auch wenn die Wassertemperatur doch etwas niedrig war. Zurück in der Mühle wurden kurz die nassen Klamotten gegen trockene gewechselt. Und schon ging es weiter zur Nachtwanderung durch die Straßen von Müden. Natürlich wurden auch ein paar Klingelstreiche gemacht – bei machen bekamen wir sogar etwas Süßes als Wegzehrung. Bei denen, die sich durch uns gestört fühlten: Sorry!

Zurück in der Mühle - irgendwann nach Mitternacht- hat dann auch das letzte Gespenst seinen Schlaf gefunden. Und morgens?  Es war alles ruhig: Keine Gespenster, kein Gekicher oder Lachen. Alles schlief! Um kurz vor 8 Uhr wurden die kleinen Geister geweckt, da das Frühstück schon fertig war und einige Eltern schon fast vor der Tür zum Abholen standen.

So ging unsere Gruselnacht mit tollen Kindern zu Ende. Wir hatten wieder viel Spaß und freuen uns auf das nächste Jahr!

Im Auftrag

Kerstin Barsch

Monika Hummel

Floß-Regatta zwischen der Gemeinde Faßberg und Südheide im Rahmen des Ferienpasses

Sie sollte wieder starten – die große Floß-Regatta im Rahmen der Ferienpassaktionen Faß-berg und Südheide.

Jede Gemeinde für sich bastelte mit ihren Kindern Flöße. In Faßberg fand man sich dazu bei der Jugendherberge in Müden (Örtze) ein. Die 20 Teilnehmer legten gleich los. Der Wald-boden wurde nach guten Ästen abgesucht, die sich für den Floßbau eigneten. Die Astscheren wurden ausgepackt und die Äste auf die richtige Länge gestutzt. Das Strohband wurde abge-wickelt, um die Äste zu einem stabilen und schnellen Floß zusammenzubinden. Zum Glück waren einige Eltern da und halfen den Kids beim Bauen.

Natürlich wurden die Flöße Probe gefahren. Schnell stellte sich heraus, dass diesmal die Mä-dels mit ihrem Floß die Nase vorn hatten. Vielleicht ein gutes Omen um endlich mal die Regatta gegen Südheide zu gewinnen.

Am nächsten Tag fuhren wir Faßberger mit dem Fahrrad zum Ort der Regatta – an den Lutterbach in Hermannsburg. Es waren insgesamt 20 Boote am Start – und es waren mega spannende Rennen. Die Flöße überholten sich mehrfach auf der Rennstrecke, manche blieben kurz vor dem Ziel an einem Ast hängen und der sicher geglaubt Sieg war dahin. Nach der Vorrunde, dem Achtel-, Viertel- und Halbfinale standen die Flöße für das Finale fest: „U-Boot“ aus Faßberg, „Schneller Fisch“ aus Faßberg, „Leo“ aus Südheide und „schnelle Welle“ aus Faßberg.

Auch dieses letzte Rennen war so was von spannend. Der Zieleinlauf war dann aber sehr eindeutig: Platz 1: Schneller Fisch aus Faßberg, Platz 2: Schnelle Welle aus Faßberg, Platz 3: U-Boot aus Faßberg, Platz 4: Leo aus Südheide.

Es war eine tolle Veranstaltung bei super Wetter und eine Menge begeisterter Kinder.

Im Auftrag

Kerstin Barsch

Kräuter und Pflanzen entdecken mit dem NABU-Mitglied Herrn Dieter Schott

Das Wetter meinte es nicht so gut, aber trotzdem starteten Kinder mit Herrn Schott am Heidesee in Müden (Örtze), um Pflanzen und Kräuter am Heidesee und in der Kräuterspirale zu entdecken. Wir sahen die Vogelbeere und probierten ihre Früchte – viiiiel zu sauer für uns. Weiter ging es entlang am Heidesee. Hier fanden wir den Sumpfschirling, Mädelsüß, die Wasserdost, den Blutweiderich, den Wolfstrapp, Schilf, Rohrkolben und noch soo vieles mehr.

Danach ging es weiter in die Kräuterspirale. Hier wurde angefaßt, geschmeckt und gerochen. Wir konnten feststellen, dass frische Kräuter einfach wunderbar riechen und auch direkt gepflückt ganz toll schmecken – und alles ohne Geschmacksverstärker!! Die Kinder waren ganz begeistert und wollen zu Hause nun auch ein paar frische Kräuter anbauen – damit das Essen zu hause noch besser schmeckt.

Vielen Dank an Herrn Schott vom NABU für diese tolle Erkundungstour.

Im Auftrag

Kerstin Barsch