Leinenzwang ab dem 01.04.2021

01.04.2021

Achtung, liebe Hundehalterinnen und Hundehalter, ab 01. April gilt wieder die Zeit des Leinenzwangs in der freien Landschaft!

Nach den Vorschriften des Nds. Gesetzes über den Wald und die Landschaftsordnung ist jede Person verpflichtet, in der freien Landschaft dafür zu sorgen, dass ihrer Aufsicht unterstehende Hunde in der Zeit vom 01. April bis zum 15. Juli (allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit) an der Leine geführt werden, es sei denn, dass sie zur rechtmäßigen Jagdausübung oder von der Polizei eingesetzt werden. Die freie Landschaft besteht aus den Flächen des Waldes und der übrigen freien Landschaft einschließlich der zugehörigen Wege und Gewässer. Nicht zur freien Landschaft gehören Straßen und Wege, soweit sie aufgrund straßengesetzlicher Regelungen für den öffentlichen Verkehr bestimmt sind. Zuwiderhandlungen sind im Regelfall mit einem Verwarngeld von 35 € bedroht. Für die Ahndung ist grundsätzlich die Gemeinde zuständig.

Genaue Auskunft über die "öffentlichen Wege" erhalten Sie im Rathaus, Fachbereich Bürgerdienste. Dort ist an der Tür zu Büro 3 eine Karte angebracht, in der diese Wege eingezeichnet sind. Einsichtnahme ist während der derzeitigen Einschränkungen nach Terminabsprache möglich. Vorsicht und Achtsamkeit ist bei der Benutzung dieser "Freilaufstrecken" dennoch wichtig, denn sobald der Hund vom Wege abweicht, hat der Halter gegen die Vorschrift verstoßen. Außerdem kann einem natürlich auch auf diesen Wegen Wild begegnen. Man muss seinen Hund also immer so im Griff haben, dass er im Fall des Falles den frei lebenden Tieren nicht hinterher hetzt.

Die Wege, die in der Zeit des Leinenzwangs noch ohne "Zwang" benutzt werden dürfen, teilt der Hundefreund in aller Regel mit anderen Spaziergängern, Radfahrern, teilweise mit Reitern und sogar Kraftfahrzeugen. Nicht zuletzt im wohlverstandenen eigenen Interesse von Hund und Halter heißt es da immer wieder Rücksicht zu nehmen. Im Zweifel schützt die Leine auch und zuerst den eigenen Hund. Und der Fachhandel hält so viele Varianten an Zieh- und Schleppleinen bereit, dass den Hunden durchaus noch einiges an Bewegungsfreiheit geboten werden kann.

Abschließend sei noch erwähnt, dass angezeigte oder behördlich festgestellte Verstöße gegen den Leinenzwang stets eine umfassende anlassbezogene Nachprüfung der Einhaltung der Vorschriften des Niedersächsischen Hundegesetzes (NHundG) und der Hundesteuersatzung der Gemeinde Faßberg zur Folge haben.

(as)