Neuer Bienenzaun schmückt den Ortseingang Faßberg

Pressemitteilung

22.04.2021

Das Team des Bauhofs gemeinsam mit Bürgermeister Frank Bröhl und Ideen- und Holzspender Carl-Wilhelm Kuhlmann bei der offiziellen Einweihung. V.l.n.r. (hintere Reihe): Ingo Prüser, Dirk Winterhoff und Dieter Euhus. V.l.n.r (vordere Reihe): Bürgermeister Frank Bröhl, Schäfer Carl-Wilhelm Kuhlmann und Bauhofleiter Manfred Ahrens. Foto: Gemeinde Faßberg

Neuer Bienenzaun schmückt den Ortseingang Faßberg

Der Ort Faßberg hat einen neuen Blickfang am Ortseingang von Müden kommend nach Faßberg erhalten. Bis vor ein paar Wochen stand dort ein alter Leiterwagen, der aber leider abgängig war. Der Wunsch der örtlichen Politik war es, dass dort wieder ein schönes Objekt stehe, um den Ortseingang zu verschönern. So ließ es sich Ratsmitglied und Schäfer aus Niederohe, Carl-Wilhelm Kuhlmann (SPD), nicht zweimal sagen und brachte die Idee eines Bienenzauns ein. Auch das Holz für den Bau hat er gleich gespendet. Der Bauhof der Gemeinde Faßberg hat den Bienenzaun errichtet.

Carl-Wilhelm Kuhlmann erläutert: „Die sogenannten Bienenzäune, also die Holzstände, sind noch ein Relikt der Korb- und Heideimkerei im Gebiet der Lüneburger Heide und stellen eine spezielle Form der Bienenhaltung in Norddeutschland dar. Früher herrschte erheblicher Platzbedarf bei der Aufstellung der Bienenkörbe im Sommer zur Vermehrung der Bienenvölker, deswegen wurden die Bienenzäune mit meist zwei Etagen im Inneren hergestellt. Der oft überdachte und halboffene Bienenzaun bietet so mehreren Bienenkörben wie in einem Regal Platz und dient den Körben gleichzeitig als Wind- und Regenschutz.“

„So etwas Traditionelles hat in Faßberg noch gefehlt!“ freut sich Bürgermeister Frank Bröhl bei der offiziellen Einweihung. „Der Bienenzaun ist nicht nur funktional und wurde früher für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Landschaft aufgestellt, sondern er ist auch ein schöner Blickfang und betont das besondere Zusammenspiel in unserer Kulturlandschaft Heide, zu der die Bienen ebenso gehören wie Heidschnucken!“

Carl-Wilhelm Kuhlmann ergänzt: „Ich bin von dem Ergebnis echt begeistert und spreche dem Bauhof-Mitarbeitern meinen großen Dank aus. Deswegen möchte ich auch für den Ortseingang in Müden das Holz für einen Bienenzaun spenden!“